FAQ

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema KLARO Kleinkläranlagen und Klärtechnik.

Sollten sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht uns direkt zu kontaktieren.

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1. Wie oft muss der Schlamm aus dem Schlammspeicher abgefahren werden?

In der Regel gilt: „Entschlammung nach Bedarf”!
Wird bei der Wartung ein erhöhter Schlammpegel (70%, inkl. Messung des Schwimmschlamms) gemessen, muss abgefahren werden.

 

2. Wie lange gewährleistet der Schlammspeicher bei ununterbrochenem Volllastbetrieb 
eine störungsfreie Funktion der Anlage?

KLARO-Kleinkläranlagen sind so konzipiert, dass die volle Funktionsfähigkeit bei permanentem Volllastbetrieb und Einhaltung der Betreiber- und Wartungspflichten mindestens 12 Monate gewährleistet ist. Bei geringerer Belastung verlängert sich dieser Zeitraum entsprechend. Alternativ kann ein Behälter mit größerem Schlammspeicher gewählt werden, so dass in größeren zeitlichen Abständen Schlamm entsorgt werden muss.

 

3. Muss aus dem SBR-Reaktor Schlamm abgepumpt werden, 
um den Betrieb der Kleinkläranlage zu gewährleisten?

Nein! Durch die automatische kontinuierliche Schlammrückführung direkt am Behälterboden wird einer zu großen Schlammansammlung im SBR-Belüftungsbecken entgegengewirkt. Feinjustierungen kann das Fachpersonal im Rahmen der Wartung durch Veränderung der Taktzeiten für den Schlammabzug vornehmen.

 

4. Wieso arbeitet die Kleinkläranlage in Portionen, obwohl kein Schwimmer in der Anlage ist?

Durch die eingestellte Laufzeit des Verdichters für den Pumpvorgang ist die max. Wassermenge je Zyklus definiert. Durch die spezielle Konstruktion der Druckluftheber ist gewährleistet, dass der Wasserstand im Pufferbecken einen Mindeststand nicht unterschreiten kann. Da der Ansaugpunkt des Hebers deutlich unter dem geringsten Wasserstand liegt, kann kein Schwimmschlamm angesaugt werden. Dies alles funktioniert ohne Klappe, Mechanik, elektrische Pumpe oder Schwimmer.

 

5. Was ist zu beachten, wenn die Kleinkläranlage dauerhaft in Unterlast betrieben wird?

Wir empfehlen unsere Steuerung KLplus mit automatischer Unterlasterkennung. Bei besonders geringem Anfall oder längerer Abwesenheit wird Wasser im Kreis gefahren. Die für den Reinigungsprozess notwendigen Bakterien werden so automatisch aktiviert und am Leben erhalten.

 

6. Wo liegt der Vorteil der Ferienzeiteinstellung bei der Kleinkläranlage? 

Sie können gezielt zum richtigen Zeitpunkt Kosten eingesparen. Bei der Steuerung KLbase wird der Ferienbetrieb manuell  eingestellt, bei der KLplus geschieht das automatisch.

 

7. Wie oft und mit welchem Aufwand muss die Kleinkläranlage gewartet werden?

Für eine KLARO-Kleinkläranlage mit serienmäßiger Netzausfallerkennung sind nach der bauaufsichtlichen Zulassung nur noch zwei Wartungen pro Jahr erforderlich. Hierbei geht es im Wesentlichen um die Funktionskontrolle der Anlage, Überprüfung und ggf. Neueinstellung der Taktzeiten der Steuerung sowie der Entnahme einer Wasserprobe zur Untersuchung der Ablaufqualität. Wartungsfreundlich und kostensparend wirkt sich hier das Konzept der rein druckluftbetriebenen KLARO-Kleinkläranlage aus, da keine mechanischen oder elektrischen Aggregate im Klärbehälter untergebracht sind.

 

8.  Wie hoch ist der Energiebedarf einer KLARO Kleinkläranlage? 

Im Vergleich zu vielen anderen Anlagen mit SBR-Technik realisiert KLARO, durch den Einsatz intelligenter Steuerungen und automatischer Unterlasterkennung, Einsparpotentiale von teilweise 75%. Der Energieverbrauch von etwas mehr als 10 Euro pro Jahr und Einwohnergleichwert macht KLARO zu einer der sparsamsten Kleinkläranlage weltweit.

 

9. Wie aufwendig ist die Nachrüstung einer Kleinkläranlage?

Die Nachrüstung einer bestehenden Anlage erfordert eine Beratung durch unsere Partner. Die Bausubstanz muss geprüft werden, die Dichtigkeit nach außen und zwischen den Kammern muss gesichert sein. Nur so ist gewährleistet, dass die gesetzlichen Vorgaben zu den Ablaufwerten dauerhaft eingehalten werden können.

 

10. Wenn einmal etwas kaputt geht - wie muss der Aufwand einer Reparatur eingeschätzt werden? 

Der Aufwand ist denkbar gering! Da Technik und Abwasser getrennt sind, muss in der Regel, bei Ausfall einer technischen Komponente, diese nur am Schaltschrank getauscht werden. Niemand muss in die Grube einsteigen, kein Kabel muss gelöst werden, da nur mit Steckerverbindungen nach VDO/VDE installiert wird.

 

 

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